Wie Plastik in den Körper und ins Meer kommt

Die Untersuchung der Univerity of Newcastle in Australien ergaben, dass ein Mensch pro Woche im globalen Durchschnitt bis etwa 5 g Mikroplastik aufnimmt. Das entspricht in etwa einer Kreditkarte.

Bevor ich aber direkt anfange wie Plastik in unseren Körper kommt, stellen wir uns doch erst mal die Frage, was ist überhaupt Plastik?

Was ist Plastik?

Plastik ist nur eine umgangssprachliche Bezeichnung für Kunststoffe aller Art. Kunststoffe werden aus dem Rohstoff Erdöl und Polymere hergestellt. In anderen Worten ist Plastik ein Material, das es nicht in der Natur gibt.

Plastik ist sehr beliebt in der Herstellungindustrie, da er vielseitig einsetzbar ist. Plastik ist leicht, bruchfest, elastisch, temperaturbeständig, billig, langlebig. Man unterscheidet zwischen weichen elastischen Kunststoffe, wie Tüten, und harten Kunststoffen, wie Plastikflaschen. Plastik wird vielseitig eingesetzt, wie zum Beispiel in Zahnbürsten, Schmuck, oder auch im Auto und Hausbau.

Warum beginnen viele Namen der Kunststoffe mit „Poly-„?

„Poly“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „viel“. Plastik besteht aus vielen kleinen, miteinander verknüpften chemischen Einheiten. Poly-Propylen besteht also aus mehren Propylen-Einheiten.

Umweltverschmutzung durch Plastik

Plastik ist aus unserem Leben fast nicht mehr weg zudenken. Trotzdem beginnen immer mehr Menschen ein Leben zu leben ohne Plastik, denn der Plastikverbrauch der Menschen bringt ein riesiges Problem mit sich. Man kennt sie, die Bilder, vom Plastik in den Meeren. Es schadet vor allem den Tieren im Meer. Tiere verschlucken Plastik oder verfangen sich drin und müssen qualvoll sterben. Eine Plastikflasche, zum Beispiel, überlebt 450 Jahre im Meer.

Mikroplastik in Kometik und Pflegeprodukten

Mikroplastik sind ganz kleine Kunststoffteilchen, die zwischen 0,0001 und 2 Millimeter klein sind. Auch diese kleinen Teilchen findet man mittlerweile überall. Sie sind nachweisbar in Kosmetik, Pflegeprodukten und vielen Nahrungsmittel. Auch mit dem verwenden von Pflegeprodukten können die kleinen Teilchen durch den Abfluss in Gewässer landen. Diese werden dann von Fischen aufgenommen. Und damit schliesst sich der Kreis, wenn wir dann den Fisch essen…. Dies passiert auch beim Waschen von synthetischen Textilien.

Wie kommt Plastik in unsere Körper?

Wie schon kurz erwähnt können wir Mikroplastik über den Fisch aufnehmen, den wir essen, der Mikroplastik im Meer gegessen hat. Aber genau so, können wir Mikroplastik über die Zahnbürste und Zahnpasta aufnehmen, beim Zähne putzen.

Nicht nur Fische nehmen Plastik über das Meer auf, auch andere Tiere kommen mit Plastik in Verbindung und können diesen verschlucken. Essen wir wiederrum derren Fleisch, nehmen wir das Plastik wieder auf.

Aber auch durch Kosmetikartikel oder Pflegeprodukte können wir Mikroplastik aufnehmen.

Aber auch auf dem Boden und in der Luft wurde inzwischen Mikroplastik nachgewisen. Dies kann auch durch den Abrieb von Reifen oder Schuhsohlen kommen. Aber auch durch Spielplätze und Sportplätze, wo Mikrofaser verarbeitet sind, können diese in die Natur ausgesetzt werden.

Aber am meisten nehmen Menschen Mikroplastik durch das Trinkwasser auf. Im Allgemeinen befindet sich mehr Mikroplastik in Wasser aus Flaschen, als Wasser als Leitungswasser. Man geht davon aus, dass im Grundwasser keinen realen Befund für Mikroplastik gibt.

Aber auch durch das Erwärmen vom Essen in Plastikboxen, können Mikrofaser ins Essen gelangen.

Gesundheitliche Folgen für unseren Körper

Kleine Partikel von Plastik können direkt von Zellen in Lunge oder Darm aufgenommen werden. Auf diesem Gebiet wird noch viel geforscht, wie krank uns Plastik wirklich macht. Die Forschung ist kompliziert. Größere Partikel sind einfacher zu analysieren. Kleinere können durch Filtrations- und Siebtechniken nicht erfasst werden, gleichzeitig spielten sie aber für die Aufnahme durch den Menschen eine größere Rolle.

Aber wenn wir keinen Plastik mehr aufnehmen möchten, muss Jeder seinen Teil dazu beitragen. Das geht nicht von einem Tag auf den anderen, aber man hat mittlerweile viele Alternativen.

Man kann schon mal damit anfangen, sein Essen nicht mehr in Plastikbehälter zu transportieren und aufzuwärmen. Aus Glasflaschen trinken, statt Plastikflaschen. Bei den Pflegeprodukten auf Naturseife und Co umsteigen. Es gibt viele leichte Umsetzungen, mit grossem Effekt.

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