Meißner Mohnfelder

Schwierigkeit 2/3

Abenteuerlich 3/3

0% Schatten

100% Sonne
Beschreibung:
Die Meißner Mohnfelder bei Germerode bieten zwischen Ende Juni und Mitte Juli ein spektakuläres Naturschauspiel: auf bis zu 25 Hektar blüht morphinarmer Schlafmohn in leuchtendem Rosa und Violett am Fuße des Hohen Meißner. Besucher können auf einem 3–4 km langen Wanderweg direkt durch die Felder laufen, begleitet von Infos zu Mohnanbau und -geschichte.
Das Projekt startete 2009 mit nur 1,5 Hektar und wuchs in wenigen Jahren über 20 Hektar – alles legal mit Genehmigung der Bundesopiumstelle unter Einsatz morphinarmem Saatguts. Durch geschicktes Marketing und Begleitangebote wie Planwagenfahrten, eine „Mohnschnecke“, ein Mohnkino und das Mohncafé „Mohntenne“ hat sich Germerode als beliebtes Ausflugsziel etabliert.
Wann: Mitte/Ende Juni bis Mitte Juli
Wo: Germerode am Hohen Meißner, Geo‑Naturpark Frau‑Holle‑Land
Weg: Rund 3–4 km durch blühende Mohnfelder entlang markierter Pfade, teils mit Strohunterlage
Warum sehenswert:
- Farbenprächtiges Blütenmeer mitten in der Landschaft
- Kombination aus Natur (Mohnfelder, Blumenwiesen) und Erlebnis (Wanderweg, Mohnkino, Mohntenne)
Extras: Planwagen‑Shuttle („Mohnschnecke“), Besucher‑Infos, Fotostationen, Gastronomie
Fakten zur Mohnpflanze
Schlafmohn (Papaver somniferum) zählt zu den ältesten Kulturpflanzen Europas – erstmals nachgewiesen um 6000 v. Chr. in Südeuropa. In Deutschland war der Anbau bis in die DDR-Zeit üblich. Heute wird morphinarmer Mohn (< 0,02 % Morphin) mit Genehmigung speziell für Genuss und Landschaftspflege kultiviert
Start:
Gestartet wird in Meißen. Hier gibt es mehrere ausgeschilderte Parkplätze.
Meine Fotos:












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