Norwegen

Roadtrip mit Mini-Camper, Hunden und Dachzelt in Norwegen

Schon lange träume ich davon, die skandinavischen Länder zu durchreisen. Im Jahr 2021 haben wir Schweden durchreist. In Kopenhagen war ich auch schon. Aber dabei sollte es doch bitte nicht bleiben. So stand nach Schweden direkt bei uns fest, dass es 2022 nach Norwegen geht. Wir wussten, dass es ganz anders sein wird als Schweden. Welche Hürden und Erfahrungen wir gemacht haben, möchte ich gerne mit euch teilen.

Bei der Planung durchstöberten wir viele Bücher, viele Blogs und schauten Doku Filmer. Wir waren überfordert mit allen Informationen. Hatten uns aber einen ungefähren Plan erstellt. (Den haben wir dann vor Ort nicht eingehalten :))
Unser Plan, kurz vor Start, war dann, was wir schaffen, schaffen wir, was nicht, das halt nicht.
Insgesamt hatten wir 3 Wochen. Wir planten eine Woche für die Hin- und Rückreise über Deutschland und Dänemark und 2 Wochen in Norwegen. Uns war nur eins klar, wir wollten nicht den Stress, den wir in Schweden hatten.

Dänemark

Die Hin- und Rückreise hat sich gezogen. Nur Flachland und Autobahn… Also war uns klar, wir machen viele Pausen mit Übernachtungen. Auch verbrachten wir 2 Tage im Norden von Dänemark auf einem Camping, direkt bei sehr schönen Dünen. jedoch bedingt dadurch, weil wir die Fähre umbuchen mussten, weil wir zusätzlich ein Dachzelt mitnehmen wollten. Da die Fähre eine Katgeroie bis 2m30 Höhe hat, mussten wir eine drüber nehmen.

Am Ende haben wir den 2 Tägigen Halt in Dänemark nicht bereut. So konnten wir noch mal Energie tanken für Norwegen und die Landschaft hier mit schönem Sonnenuntergang, war dann doch jede Pause wärt.

Über die Grenze mit Hund nach Norwegen

Mit Hund nach Norwegen gibt es einige Gesetze zu beachten. Der Hund muss einen Chip haben, einen EU-Pass und eine Tollwutimpfung, wie das eigentlich mittlerweile überall in Europa ist.

Allerdings verlangt Norwegen auch eine aktuelle Wurmkur. Diese darf nicht älter als 5 Tage sein. Bei so einer langen Anreise, stellte uns das vor ein Problem. Bis wir eine zweite Möglichkeit gefunden haben. Es gibt auch die Möglichkeit den Hund 2 x zu entwurmen in den 28 Tagen davor. (Wenn man danach diese 28 Tage immer wieder einhält, kann man zu jeder Zeit wieder in Norwegen einreisen

mit Hund.) Wir haben unsere Hunde so 25 Tage und 4 Tage vor Reisebeginn in Luxemburg entwurmt und waren somit in Ordnung für Norwegen. Diese Wurmkur muss von einem Tierarzt verabreicht werden und eingetragen werden im Pass mit Datum und Uhrzeit. An der Grenze nimmt man dann den roten Streifen zum Zoll. Fährt bei mit dem Auto an einem Häuschen, zeigt den Pass, die Hunde werden eingetragen und weiter kann man fahren. Ich würde nicht das Risiko eingehen und den grünen Streifen nehmen, da hier Stichproben gemach werden. Hier haben wir den Zettel abgegeben, den wir am Zollhäuschen erhalten haben.

Fähre Hirtshals – Kristiansand

Wir haben uns für diese Route entschieden, da wir mit den Hunden nicht zu lange fahren wollten. Außerdem ist Kristiansand ein guter Start, um den Westen zu besuchen. Osten war ursprünglich auch nicht geplant. Wir haben uns für Fjordline entschieden, da wir hier die Hunde an den hinteren Teil des Deckes mitnehmen durften. Andernfalls müssen sie im Auto bleiben oder müssen hoch in einen Käfig. Kam für uns nicht infrage. Auch wenn sie im Auto bleiben, man darf während der Fahrt nicht zum Auto. 2 Stunden und 15 Minuten waren wir nach einigem Gewackels die andere Seite.

Wetter in Norwegen

Dauerregen erwartete uns laut unserer Wetter-App. Wir packten Regenmantel, Regenschirm und warme Klamotten ein. Ein Zelt zum Aufenthalt im Regen und stabil im Sturmfall durfte auch nicht fehlen.

Die Begeisterung war nicht sehr groß und die Frage stellte sich, ob wir überhaupt hinfahren sollten. Aber wir gingen das Risiko ein. So lange haben wir diesen Urlaub herbeigesehnt.

Als wir in Norwegen ankamen, änderte sich alles. Sonnenschein und 27 Grad habe ich noch in Erinnerung. Die Nächte waren kälter, aber tagsüber, wenn die Sonne rauskommt, drückt diese sehr stark und es wird richtig, richtig heiß. Im Schatten wird es direkt kühler. Ich kann nur jedem raten, schaut nicht zu viel aufs Wetter, dieses kann sich so schnell ändern und auch anders als die Apps vorhersagen. Auch diese Vorhersagen änderten sich stündlich.

Wir hatten schlussendlich 2 Nächte Regen und einen Tag, den wir dann mit Autofahren rumkriegten.

Packt von heiß bis kalt alles an Klamotten ein. Rechnet mit allem 🙂

Maut in Norwegen

In Norwegen gibt es an Straßen und Brücken, die zu renovieren sind, Maut zu zahlen. Sind die Straßen und Brücken wieder renoviert, verfällt die Maut. Die Norweger versuchen viele Fähren durch Brücken zu ersetzen. Auch für die Fähren muss man Maut zahlen.

Im Vorfeld haben wir nichts gemacht. Egal wo man hinfährt, das Kennzeichen wird abgelichtet. Wir haben uns unsere Rechnungen nachher auf Epass24 heruntergeladen mit unserem Kennzeichen und bezahlt.

Man kann sich aber auch vorher einen Chip kaufen und diesen im Auto installieren. Ist aber wie gesagt nicht notwendig.

Auch auf die kleinen Fähren stellt man sich an und fährt drauf. Auch hier wird das Kennzeichen manuell abgescannt oder beim auffahren erfasst.

Kosten

Rechend mit reichlich viel Kosten auf dieser Reise. Nicht nur das Benzin oder Diesel, sondern auch die Lebensmittel und Alkohol sind sehr teuer. Campingplätze auch ab 30 €. Die Mautstraßen und Fährkosten mit einrechnen.

Tanken: 728,21€
Camping und Hütten: 876,47€
Maut Juni: 72,28€
Maut Juli: Noch nicht erhalten

Sehenswürdigkeiten in Norwegen

Die Hauptattraktion sind die Fjorde. Hier fährt man sowieso durch, um von A nach B zu kommen.

Symbol zu den schönsten Strassen und Sehenswürdigkeiten:

Symbol zu den schönsten Strassen und Sehenswürdigkeiten

Die schönen Straßen mit schönen Aussichten oder Sehenswürdigkeiten sind alle auf den Straßen gekennzeichnet. Folgt man diesen Symbolen, sieht man sehr viel. Manchmal lohnt es sich auch mal nicht den Tunnel zu nehmen, sondern die Straße am Tunnel vorbei oder über den Pass zu fahren. Alte Strassen werden alle behalten, um sie zu nutzen, wenn was im Tunnel ist.

Viele Möglichkeiten zum umfahren, wenn igrendwo was auf der Straße ist, gibt es nicht. So dass Baustellen auch mal für Stunden die Straße sperren, und man nicht weiter kommt.

Spritkosten in Norwegen

Norwegen ist teuer. Nicht nur in den Lebensmitteln, sondern auch im Sprit.

Ein Frühstück mit selbst belegten Brötchen waren schon mal locker 25 Euro weg. Ein Bier am Abend waren noch mal 10 Euro pro Bier weg.

Es lohnt sich, die Spritpreise zu vergleichen und auch mal von den Hauptstraßen runterzufahren. Im Süden Norwegens sind die Kosten auch noch niedriger. Fährt man höher, so steigen auch die Spritpreise mit.

Dieses Foto wurde im südlichsten Teil Norwegen aufgenommen.

Bezahlen in Norwegen

Wie in Schweden schon haben wir kein Bargeld benötigt. Auch für Kleinbeträge zieht man hier die Karte.

Duschen Münzen haben wir jedes Mal an der Rezeption gefragt und mitbezahlt, mit der Karte.

Unsere Route in Norwegen

Wir sind dem Wetter nachgefahren und sind stressfrei gefahren. Diese Route würden wir auch noch einmal genau so fahren. Wir sind größtenteils der schönsten Straßen Norwegens abgefahren. Wie vorhin schon erwähnt, alle gekennzeichnet mit einem Symbol.

Rechnen Sie bei der Planung immer etwas Zeit ein für die Strecken. Mehr als bei uns.

Bei Tempo 80 km/h kommt man nicht schnell voran. Bei schmalen Straßen, der gibs mehrere, muss man auch schon mal warten, damit alle Autos aneinander vorbei kommen.

Die Sehenswürdigkeiten in Norwegen

Direkt vorne weg nein wir waren nicht auf dem Prokkestolen. Wir waren 2x hier in der Gegend und 2x war das Wetter nicht gut. Regen und Nebel. Da lohnt es sich nicht, den schwierigen und den gefährlichen Weg hochzugehen. Wir können aber am Ende der Reise sagen, dass es nicht gefehlt hat. Wir haben auch so sehr schöne Naturwunder gesehen, die man nicht mal auf Fotos festhalten kann, da die Fotos niemals das hergeben wie es wirklich war.

Lindesnes Leuchtturm

Zum Parkplatz

Der Süden erinnert sehr an Schweden. Der Leuchtturm Lindesnes ist der südlichste Punkt des Festlandes. 2518 km vom Nordkap entfernt.

In der großen Felsenhalle unter dem Leuchtturm finden Filmvorführungen und Ausstellungen statt. Ein Café, Museumsladen, eine Galerie und ein Restaurant kann man sich auch anschauen gehen. In der Umgebung kann man gut wandern.

Bongurefjell

Zum Parkplatz

Im Nationalpark Børgefjell/Byrkije lohnt es sich wandern zu gehen. Das Gebirge ist nicht für Anfänger geeignet sondern erfordert Wandererfahrung und eine gute körperliche Verfassung.

Helleren

Zum Parkplatz

Die Häuser unter dem Helleren sind Teile einer uralten Besiedelung aus dem 19. Jahrhundert. Viele Teile der Hütten sind aber auch wesentlich älter. Neben den Hütten findet man noch viele Fundamente, welche erahnen lassen wie groß die Siedlung war. Die Hütten haben keine wasserdichten Dächer, weil sie nie Regen von oben bekommen können. Im Erdreich unter den Helleren hat man Spuren aus der Besiedelung der älteren Steinzeit gefunden.

Stavanger

Eine kleine Hafenstadt und sehr bekannt in Norwegen.

Schaut vorher, ob nicht ein Kreuzfahrtschiff gerade hier anlegt. Sonst ist die Stadt zu klein für alle Menschen und die großen Schiffe, verderben einem den schönen Ausblick.

Aussichtsplatform Lysefjorden

Zum Parkplatz

Neben der Straße befindet sich eine Plattform mit diesem schönen Ausblick. Lohnt sich hier stehenzubleiben.

Kolbeinstveit

Kolbeinstveit ist eine alte Hofsiedlung. Dieser Ort soll das Leben in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts in Suldal in Ryfylke wiederspiegeln. Zum Hof gehört das Blockhaus Guggedalsloftet aus dem 13. Jahrhundert. Es ist das älteste profane Holzgebäude in Rogaland. Heute ist die Hofsiedlung Teil des Ryfylke-Museums.

Wasserfall Langfoss

Zum Parkplatz

Mit einer Gesamtfallhöhe von 612 m der fünfthöchste Wasserfall in Norwegen.
Sie finden diesen wunderschönen Wasserfall an der E134 im Åkrafjord.

Wasserfall Latefossen

Zum Parkplatz

Der Zwillingswasserfall Låtefossen im Odda-Tal hat eine Fallhöhe von 165 Metern. Der Låtefossen Wasserfall liegt direkt an der Hauptstraße 13 zwischen Odda und Rødal.

Wasserfall Voringsfossen

Zum Parkplatz der Plattform oben
Zum Parkplatz zur Wanderung bis zum unteren Teil des Wasserfalls

Der spektakulärste Wasserfall, den wir in Norwegen sahen. Oben hat man Plattformen, um sehr nah ran zu kommen. Unten kann man über eine anstrengende Wanderung bis fast ganz nah herankommen.

Die großen Wassermengen fallen 182 Meter tief von der Hardangervidda Hochebene in das Måbøtal. Der Wasserfall wird durch das Sima Kraftwerk reguliert. Man sieht dass hier noch mehr Plattformen gebaut werden, um diesem Naturwunder noch näher zu kommen.

Im Winter kann der Wasserfall manchmal komplett gefroren sein. Fällt viel Schnee, kann es passieren, dass man den Wasserfall nicht sehen kann.

Saison: Parkplatz und Sanitäranlagen bei Fossli sind normalerweise in der Zeit vom 01.04.–31.10 geöffnet. Die Anlage kann aufgrund Schnee, Eis oder anderen Wetterbedingungen später geöffnet und/oder früher geschlossen werden.

Kjeaasen

Zu der Sehenswürdigkeit

Auf 600 m Höhe liegt dieser Aussichtspunkt bei den Höfen auf Kjeåsen. Sie können sowohl mit dem Auto hochfahren als auch zu Fuß hochwandern, um die spektakuläre Aussicht zu genießen. Heute kann man mit dem Auto durch einen Tunnel fahren, früher gab es nur einen einzigen Weg den steilen Berghang hinauf, über mit Eisenbolzen befestigte Leitern und schwindelerregende Felsen – ein Weg für Leute mit starken Nerven. Dies war die Verbindung zur Außenwelt. Haltet euch nur an die Regeln, wenn ihr hier hochfahrt. 30 Minuten Zeit habt ihr für hochzufahren, 30 Minuten um runter zufahren. Man kommt ganz schlecht aneinander vorbei.

Stegastein

Zum Parkplatz

Ist man in Flam, sollte man diese Plattform unbedingt anfahren. Die Fahrt hierhin ist schon spektakulär.

Dieses Bauwerk, das 30 Meter über die Bergseite herausragt auf 650 Meter bietet einen Panoramablick, den man so schnell nicht vergisst. Der Aussichtspunkt Stegastein ist Teil der norwegischen Landschaftsroute, die von Aurland nach Lærdal verläuft, und allgemein als „die Schneestraße“ bekannt ist.

Pass Aurland

GPX Daten auf dem Weg

Nach dem Stegastein lohnt es sich über den Pass zu fahren.

Stabkirche Borgund

Zum Parkplatz

Die Stabkirche Borgund wurde ungefähr im Jahr 1180 erbaut. Die Kirche, mit ihren Säulengängen, mehreren Ebenen Dach und den Türmen mit den Drachenköpfen, liegt in einem schönen Tal zwischen Bergen. Das mittelalterliche Kircheninnere ist von der Zeit unberührt geblieben. Der Boden und dir Bänke sind noch original. Die Kirche ist eine der ursprünglichsten Kirchen, die Sie heute noch sehen können, da sie noch genauso dasteht, wie sie damals erbaut wurde.

Nigardsgletscher

Zum Parkplatz

Wer gerne wandern geht und gerne mal einen Gletscher sehen möchte, sollte sich diese Wanderung nicht entgehen lassen. Bis ganz vorne ran kommt man bei diesem Gletscher. Die Kälte kann man richtig spüren. Der Weg bis dahin ist nicht alzu leicht, Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind ein must have. Aber wie bei so jeder Wanderung in Norwegen. Der Gletscher ist sehr zurückgegangen, so dass man weit hinaufklettern muss.

Die Gletscher Norwegens sind nicht als Relikte der Eiszeit zu sehen. Diese sind alle abgeschmolzen während postglazialen Wärmeperiode. So war das gesamte Gebiet eisfrei. Im Subatlantikum (ca. 500 v. Chr.) kam es zu einer Klimaverschlechterung. Dies war durch ein Absinken der Schneegrenze gekennzeichnet und so entstanden wieder Gletscher.

Vorne hat man das Museum, und wenn man weiterfährt kommt man zu einem kostenpflichtigen Parkplatz. Dieses sollte man aber auf jeden Fall machen.

Seit 1899 wird das Verhalten des Nigardsbreen beobachtet.[2] Von 1899 bis 1972 zog sich der Gletscher um 2,4 km zurück. Seit Mitte der 1970er Jahre wurde jedoch eine Abnahme der Rückzugsgeschwindigkeit beobachtet. Von 1975 bis 1989 gab es nur minimale Änderungen in der Gletscherlänge. Von 1990 bis 2000 zeigte sich ein Vorstoßverhalten, der Gletscher wuchs um 250 m. Anschließend wurden wieder Rückzugsbewegungen verzeichnet. Von 2000 bis 2010 zog sich der Gletscher um etwa 100 m zurück, von 2010 bis 2016 um 250 m. Im Hitzesommer 2018 schmolz der Gletscher über 100 m zurück.

Gaularfjellsvegen

Zu der Plattform

Gaularfjellet ist noch ein gut bewahrtes Geheimnis. Die Fahrt verläuft am Fjord entlang, bevor sich die Straße zum höchsten Punkt des Gebirges hinaufschlängelt. Vom Rastplatz Utsikten kann man den Anblick der üppigen, schönen Landschaft genießen mit der Straße, die sich den Hang hinaufwindet.

Fährt man hier oben weiter, fährt man über einen schönen Pass.

Bergen

In Norwegen gibt man Dingen, die man liebt, gerne Namen und nur wenige Städte in Norwegen haben mehr Spitznamen als Bergen. „Das Herz der Fjorde“ ist einer davon. Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens – mit dem Ambiente einer Kleinstadt voller Charme und urbanem Flair.

Wir haben uns zuerst Bergen von oben angesehen. Hier geht es hoch mit einer Seilbahn. Nachher waren wir in Bergen selbst. Kauft man gerne Souvenirs, ist man hier genau richtig.

The old Åkra Fjord Road

Wir verlassen jetzt den Westen Norwegens, da hier jetzt nur noch regen gemeldet ist. Und unser Plan, den Prokkestolen zu erklimmen, haben wir auch verworfen. Im Süden waren noch 27 Grad und Sonne gemeldet. Also auf in den Süden. Wir bereiteten uns darauf vor, dass es hier nicht mehr so schön sein wird. Aber diese Route hat uns nochmal vom Hocker gehauen.

GPX auf der Strecke

Hier ist einer der Routen, wie ich schon vorher erwähnt habe. Manchmal lohnt es sich richtig, nicht die schnellen Routen durch die Tunnels zu nehmen, sondern die alten Routen zu fahren. Nehmt euch hierfür Zeit. Auf dieser Strecke zum Beispiel kamen wir hier nicht aus dem Staunen heraus. Deshalb möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Nehmt nur acht auf die ganzen Tiere, die hier leben und frei herumlaufen.

Ein weiterer Pass oben auf den Bergen

Hier gab es dann auch im Juli noch Schnee 🙂 Die Hunde freuten sich.

Verdens Ende

Anfang des 20. Jahrhunderts tauften Sommergäste aus der Region den Ort Verdens Ende, was im Deutschen „Ende der Welt“ bedeutet. Davor war Dieser Ort vor allem als Aussichtspunkt für Lotsen bekannt. Markantestes Bauwerk ist das 1932 errichtete Wippfeuer (Vippefyr), das als Reklame für ein in unmittelbarer Nähe liegendes Restaurant gebaut wurde. Verschickt man Post vom „Ende der Welt“, wird die Sendung mit einem eigenen Motivstempel abgestempelt.

Kragero

Kragerø liegt auf einer Halbinsel zwischen Kilsfjord und Hellefjord im südlichsten Teil der Telemark. Kragerø gehörte damals zu den größten Seehäfen Norwegens. Seit dem Ende des I. Weltkriegs ging nicht nur das Geschäft zurück, auch in den Bevölkerungszahlen spiegelt sich das Ende der goldenen Ära wieder. Heute leben hier weniger Menschen als noch um 1900. Man versucht, durch den Tourismus einen neuen Aufschwung herbeizuführen.

Eine kleine schöne Hafenstadt. Es lohnt sich auch auf den Aussichtspunkt hoch zu gehen.

Zum Aussichtspunkt

Jettegrytene på Sild

Parkplatz

Vor ca. 10.000 Jahren nach der Eiszeit entstanden die Gletschermühlen, mit einem Durchmesser von fünf Meter und sechs Meter Tiefe, bei „Sild“ ausserhalb von Risør. Sie sind die grössten Gletschermühlen im Fels in Europa. Die Gletschermühlen liegen dicht am Meeresrand und können als Schwimmbecken im Sommer benutzt werden. 

Bis dorthin muss man eine kurze Wanderung über Felsen gehen. Sie ist ausgeschildert.

Arendal

Die Gemeinde Arendal grenzt an Grimstad im Südwesten, Froland im Nordwesten und Tvedestrand im Nordosten. Mit der vorgelagerten Insel Tromøy ist die Stadt im Osten über die 400 m lange Hängebrücke Tromøybrua verbunden.

Grimstad

Noch eine der schönen Hafenstädten. Wir haben auf dem Camping direkt in der Nähe geschlafen und sind zu Fuß bis hier hin spaziert.

Kristiansand

In Kristiansand angekommen, bedeutet dann, die Reise ist vorbei. Wir haben hier noch einige Stunden verbracht mit picknick und Hunde sauber machen und sind dann los zum Hafen, um unsere Fähre zu nehmen.

Campingplätze mit schönen Standplätzen

Wir haben ausschließlich auf Campingplätzen geschlafen, weil wir keinen Sanitär an Bord haben und andere Gründe.

Aber auch auf Campingplätze haben wir sehr oft, sehr schön gestanden. Wir haben die Campingplätze immer gegen 15–17 Uhr angesteuert und sind Morgens wieder gegen 9 losgefahren.

Hier sind ein paar Beispiele:

Lega Camping

Zum Camping

Kinsarvik brävöll Camping

Zum Camping, wurde übernommen vom Mikkelparken Feriencenter

Skyolden Camping

Zum Camping

Sogndal Camping kjornes

Zum Camping

Weitere Fotos von unterwegs

Vorne weg, keines der Fotos kann wiedergespiegeln, wie schön es in Wirklichkeit ist.


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