Unser Urlaub im Juni bis Anfang Juli 2023 führte uns nach Schottland, wo wir mit unserem Caddy und Dachzelt unterwegs waren. Schottland, bekannt für seine gastfreundlichen und freundlichen Einwohner, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir. Die atemberaubenden grünen Landschaften und majestätischen Berge prägten meine Erinnerungen an dieses Land. Mit diesem Beitrag möchte ich euch einen Einblick in die Schönheit und Vielfalt Schottlands geben, das voller Überraschungen steckt. Vielleicht werde ich euch sogar dazu inspirieren, euren nächsten Urlaub in Schottland zu planen. Es ist definitiv eine Reise wert!

- Wer sind wir?
- Dauer des Urlaubes
- Campen in Schottland
- Unterkünfte
- Hunde in Schottland
- Fähren nach Schottland
- Linksverkehr
- Grenze zwischen England und Schottland
- Bargeld oder Karte
- Wetter
- Uhrzeit
- Fingerhut
- Die Nächte
- Sehenswürdigkeiten
- Die schönsten Touristenrouten
- Lake District
- Honister Pass
- High Force Waterfall
- Friedhof Necropolis in Glasgow
- Allt Kinglass Viaduct
- Glenfinnan Viadukt – die „Harry Potter“-Brücke
- Die Reise auf die Isle of Skye
- Fairy Pools
- Old Man of Storr
- Sligachan Old Bridge
- Castle Dunvegan
- Neist Point Lighthouse
- Portree
- Caisteal Maol (Castle Moyle)
- Bealach na ba Road – die Gefährlichste Strasse Schottlands
- Road 500
- Bow Fiddle Rock
- Castle Dunnottar
- Forth Bridges
- Edinburgh
- Ruinen
Wer sind wir?
Wir, das waren mein Freund, unsere Hunde und ich, begaben uns auf eine dreiwöchige Reise durch Schottland, angetrieben von der Abenteuerlust und der Freiheit meines Caddy, der mit einer eingebauten Küche und einem Dachzelt ausgestattet war.
Dauer des Urlaubes
Die Reisedauer von drei Wochen erwies sich als ausreichend, um die Schönheit und Vielfalt Schottlands zu erkunden, ohne dabei in Stress zu geraten oder uns zu langweilen. Wir entschieden uns dafür, nicht die gesamte Route 500 zu befahren, da dies eine andere Organisationsstruktur erfordert hätte.
Tracking der Reise
Um unsere Reiseerlebnisse festzuhalten und auch für persönliche Erinnerungen, nutzen wir die App „FindPenguins“ zum Tracken unserer Reise. Zur Vorbereitung auf die Reise verlassen wir uns auf die App „Lambus“.
Campen in Schottland
Das Campen in Schottland ist offiziell verboten, aber wir begegneten während unserer Reise einigen Wildcampern. Solange man sich angemessen verhält, wird in der Regel kein Einspruch erhoben, aber es bleibt eine illegale Praxis. Letztendlich liegt die Entscheidung bei jedem selbst.
Da wir kein eigenes Sanitär an Bord hatten und es mit den Hunden praktischer und angenehmer war, entschieden wir uns, immer auf Campingplätzen zu übernachten. Zur Suche nach geeigneten Plätzen nutzten wir die App Park4Night und Google Maps. Die meisten Campingplätze können online gebucht werden, aber insbesondere in touristischen Gebieten stellten wir fest, dass es am Vorabend schwierig sein kann, freie Plätze zu finden. In der Hauptsaison könnte dies noch problematischer werden.

Wir waren angenehm überrascht von den Sanitäranlagen auf den Campingplätzen in Schottland. Bei keinem der Plätze gab es viel zu bemängeln – sie waren alle sehr sauber und geräumig. Wir können nicht sagen, ob dies überall der Fall ist oder ob wir einfach Glück hatten.
Allerdings müssen wir auch erwähnen, dass Campingplätze in Schottland nicht gerade preiswert sind, und in den bekannteren Orten wird oft noch etwas mehr verlangt.
Typisch Schottisch auch:

Unterkünfte
Manchmal gönnen wir uns auch gerne einen Aufenthalt in kleinen Hütten oder Apartments, besonders wenn unsere Kleidung nach ein paar nassen Tagen draußen nicht mehr trocknen kann oder es draußen kalt ist. Allerdings müssen wir zugeben, dass die Preise dafür ziemlich hoch sind. Selbst 4-Sterne-Hotels hier entsprechen nicht immer unserem gewohnten Standard, obwohl die Preise ähnlich hoch sind.
Hunde in Schottland
Wir empfanden es so, als ob unsere Hunde in Schottland herzlicher empfangen wurden als wir selbst. Die Schotten zeigten sich äußerst hundefreundlich: Auf Campingplätzen waren sie überall willkommen, und auch in den meisten Pubs war es kein Problem, unsere Vierbeiner mitzunehmen. Allerdings waren Hunde in den meisten Restaurants nicht gestattet, aber es lohnte sich, nachzufragen. An den meisten Geschäften war deutlich erkennbar, ob Hunde willkommen waren oder nicht, was die Planung erleichterte. Manchmal wurden sogar schon Hundenäpfe mit Wasser als Begrüßung bereitgestellt.
Wir haben irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft wir gefragt wurden, ob man unsere Hunde streicheln dürfte. Aber besonders bemerkenswert war, dass man uns immer fragte! Viele Leute baten auch höflich darum, Fotos von unseren Hunden machen zu dürfen.

Es schien, als ob Hunde in Schottland nicht allzu verbreitet sind, zumindest unter den Schotten selbst.
Um unsere Hunde über die Grenze zu bringen, war es erforderlich, dass sie eine Wurmkur erhielten, die nicht älter als fünf Tage sein durfte und vom Tierarzt verabreicht werden musste. Das Datum und die Uhrzeit der Wurmkur mussten im Tierpass vermerkt sein, und dies musste auch an der Grenze vorgezeigt werden. Darüber hinaus wurden auch die Mikrochips unserer Hunde überprüft.
Fähren nach Schottland

Für uns stellte sich die Entscheidung, wie wir nach Schottland reisen sollten, als äußerst schwierig dar. Zunächst wollten wir Kilometer sparen, aber dann erschienen uns die langen Fahrten mit der Fähre, vor allem mit zwei Hunden, als zu strapaziös. Also schlossen wir Optionen nach dem Ausschlussverfahren aus. Wir waren uns jedoch sicher, dass wir unsere Hunde mit an Bord nehmen wollten. Einige Fähren erforderten, dass der Hund im Auto bleibt und wir keinen Zugang zu ihm haben, während andere die Nutzung eines Zwingers auf dem Deck vorschrieben, der im Voraus reserviert werden musste und wo wir ebenfalls nicht jederzeit Zugang zum Hund haben konnten. Beide Optionen kamen für uns nicht infrage.


Quelle Bild: ferrycenter.ch
Nachdem wir alle Optionen abgewogen hatten, ob wir mit dem Zug oder der Fähre fahren sollten, entschieden wir uns schließlich aus Kostengründen für die Fähre. Obwohl die Fährüberfahrt etwa 1,5 Stunden dauerte und der Zug nur etwa 30 Minuten benötigt hätte, schien uns die Fähre die wirtschaftlichere Wahl zu sein. Wir wählten die Fähre zwischen Calais und Dover, von wo aus es dann direkt Richtung Norden nach Schottland ging.
Es ist wichtig zu bedenken, dass bei Fährüberfahrten zusätzliche Zeit für Zoll- und Passkontrollen eingeplant werden muss, unabhängig davon, ob man mit dem Zug oder der Fähre reist. Dies bedeutet, dass man mit Hunden oft bereits 90 Minuten vor der Abfahrt vor Ort sein muss. Bei unserer Rückkehr mussten wir sogar ganze 2 Stunden in den Warteschlangen stehen. Erst kurz vor Abfahrt wurden wir darüber informiert, dass es Verzögerungen gibt und wir früher hätten eintreffen sollen.

An Bord der Fähre hatten wir die Dog Lounge gebucht, eine spezielle Einrichtung für Hundebesitzer. Dort gab es Sitzplätze sowie Wasser für die Hunde und kostenlose Getränke für die Besitzer. Bei der Rückreise kam sogar die Besatzung, um jeden Hund persönlich zu begrüßen.


Linksverkehr
Als wir die ersten Kilometer auf englischem Boden zurücklegten, saß ich am Steuer, und das Verlassen des Fährgeländes gestaltete sich zunächst recht einfach. Wir folgten den Lastwagen und anderen Fahrzeugen und kamen schließlich zu unserem ersten Kreisverkehr. Rückblickend betrachtet muss ich sagen, dass dieser Kreisverkehr alles andere als standardmäßig war. Es war zwar ein Kreisverkehr, aber irgendwie auch nicht. Ich war ein wenig überfordert und bog zunächst in die falsche Richtung ab. Doch nach den nächsten zwei Kreisverkehren hatte ich das Prinzip schnell verstanden. In Luxemburg mögen sie die Kreisverkehre neu erfunden haben, aber in England und Schottland sind die „Turbo-Kreisverkehre“ Standard. Man muss nur wissen, welche Ausfahrt man nehmen möchte, die richtige Spur wählen, und schon gelangt man automatisch zur richtigen Ausfahrt.

Am Anfang klebten wir uns einen Zettel ans Armaturenbrett, um uns daran zu erinnern, dass in Großbritannien Linksverkehr herrscht. Denn nach einer Nacht konnte es passieren, dass man sich bei der ersten Fahrt am Tag wieder in die alte Routine zurückversetzte. Doch wir gewöhnten uns sehr schnell daran. Es fühlte sich auch seltsam an, bei der Heimreise wieder auf der rechten Seite zu fahren, aber alles war eine Frage der Gewohnheit.
Wir waren beeindruckt von der rücksichtsvollen und respektvollen Fahrweise der Briten und Schotten. Das erleichterte die Fahrt noch einmal erheblich.
Von wegen kein Strandurlaub
Schottland bietet Strände aller Art, von gewöhnlichen Sandstränden bis hin zu Küstenlandschaften. Wenn die Sonne schien, war es definitiv Strandwetter, und die warmen Sonnenstrahlen waren spürbar. Auch bei einer leichten Brise und einem gelegentlichen Schauer zum Abkühlen war der Aufenthalt am Strand durchaus angenehm.
Midges

Die Midges, was für eine Überraschung! Schon beim Zoll warnte uns ein Polizeibeamter vor diesen Stechmücken. Wir dachten zunächst, kein Problem, wir hatten alle möglichen Sprays dabei. Doch wir wurden schnell eines Besseren belehrt. Die Midges sind Biester, die bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auftauchen und es schaffen, durch jedes Stechmückennetz zu gelangen. Nach dem ersten Abend mit den Midges plünderten wir fast die gesamte Auswahl an Sprays in der Tankstelle. Allerdings stellten wir fest, dass die Sprays das Logo der Midges tragen müssen, um wirksam zu sein. In stark betroffenen Gebieten reichten selbst diese Sprays nicht aus. Aber Bewegung half, also gingen wir zu diesen Zeiten mit den Hunden spazieren. Oder vielleicht war meine Theorie richtig, warum die Schotten so früh zu Abend essen: Sie flüchten vor den Midges in die Restaurants oder Pubs zu dieser Zeit.
Im Internet gibt es Karten, die anzeigen, wo die Midges besonders aktiv sind und wo eher nicht. Es lohnt sich, diese Karten herunterzuladen und bei der Planung zu berücksichtigen.
Grenze zwischen England und Schottland
Die Grenzüberquerung ist ziemlich unspektakulär. Es gibt nur ein Schild, das daran erinnert, dass man gerade eine Grenze überfährt. Ansonsten ändert sich eigentlich nichts. Es gibt keine Grenzkontrollen.


Bargeld oder Karte
Wie wir es bereits aus den skandinavischen Ländern gewohnt waren, zahlte man auch hier alles mit Karte. Für diejenigen, die dennoch Bargeld mitnehmen möchten, ist es wichtig zu beachten, dass Schotten und Engländer unterschiedliche Währungen haben. Sie nehmen auch ungern das Geld der jeweils anderen Währung an. Schottische Scheine können auch in anderen Ländern wie Luxemburg nur schwer gewechselt werden.

Wetter
Das Wetter ist hier wirklich unberechenbar. Wir dachten, wir könnten uns auf das Regenradar verlassen, aber das war wohl ein Fehler. Innerhalb von nur einer Minute kann sich das Wetter komplett verändern, und auch der Regenradar kann sich plötzlich ändern. Daher war es immer ratsam, eine Regenjacke dabei zu haben. Einen Regenschirm konnten wir jedoch getrost zu Hause lassen, denn der Regen kam selten ohne Wind.
Uhrzeit
Nicht nur, dass Großbritannien eine Stunde hinter uns liegt, hier ticken auch die Uhren anders.
Die Briten stehen spät auf und gehen früh schlafen.
Das Abendessen wird hier normalerweise schon ab 16 oder 17 Uhr serviert. Und Vorsicht, die meisten Restaurants schließen bereits um 21 Uhr.
Fingerhut
Fingerhut ist wohl die Blume Schottlands. Wir haben sie überall gesehen, in verschiedenen Farben wie Rosa oder sogar Weiß, aber wirklich überall. Doch Vorsicht ist geboten bei dieser Blume, denn sie ist hochgiftig. Man sollte sie nicht einmal berühren.


Schafe
Schafe gibt es hier überall. An jeder Ecke steht eins. Achtung, sie laufen größtenteils frei herum und können auch über die Straße laufen.

Die Nächte

Schottland liegt im Norden, daher geht die Sonne um diese Jahreszeit nie ganz unter. Die Nächte sind nie zu 100 % dunkel. Das ermöglicht es, schöne Sonnenuntergänge zu genießen und auch noch abends im Wasser zu paddeln. Den Rückweg findet man problemlos zurück.
Noch ein paar Tipps
- Nimm kein tiefgelegtes Auto, denn die Straßen sind hier sehr schlecht. Den Asphalt gibt es in jeder erdenklichen Farbe.
- Speichere Offline-Karten auf deinem Handy, da der Handy- und Internetempfang hier sehr schlecht ist. Vergiss auch nicht, den WLAN-Code auf den Campingplätzen zu erfragen, denn du wirst ihn wahrscheinlich benötigen, um deine nächsten Tage zu planen.
- Beachte, dass du in Schottland Alkohol nur zwischen 10 und 22 Uhr in den Geschäften kaufen kannst, und sie sind dabei sehr streng.
- Schau schon einmal in deinem Auto nach, wie du die Anzeige auf Meilen umstellen kannst, und überprüfe gegebenenfalls auch dein Navi.
Sehenswürdigkeiten
Im Allgemeinen gibt es an den Hauptattraktionen immer Parkplätze, jedoch sind diese fast immer kostenpflichtig und sehr begehrt. Ich kann mir vorstellen, dass es in der Hauptsaison noch schlimmer ist als zu unserer Zeit. Es lohnt sich also, früh dran zu sein.
Ich möchte euch hier einige der schönsten Sehenswürdigkeiten vorstellen, die wir besucht haben. Natürlich haben wir noch viel mehr gesehen.
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Die schönsten Touristenrouten
Hier ist ein Plan der schönsten Routen, die man in Schottland befahren sollte/kann/muss. Wir haben einige davon befahren, andere nicht. Die schönsten Sehenswürdigkeiten befinden sich oft entlang dieser Routen, sodass man automatisch Teile davon abfährt.

Die Route 500 ist die bekannteste und eine der schönsten Routen in Schottland. Leider haben wir sie nicht ganz geschafft. Es ist wichtig, sie nicht zu unterschätzen, da sie viele Kilometer lang ist. Ein Einheimischer empfahl uns, sie gegen den Uhrzeigersinn zu befahren.
Lake District
Wenn ihr die Möglichkeit habt, plant einen Umweg durch den Lake District Nationalpark im Norden Englands mit einzubeziehen. Dies gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was euch in Schottland erwartet. Außerdem liegt diese Gegend sehr gut auf dem Weg nach Schottland.
Honister Pass
Der Honister Pass liegt im Lake District Nationalpark und ist definitiv eine Fahrt wert.



High Force Waterfall

Dieser Wasserfall liegt noch in England und wir haben ihn auf unserer Reise nach Schottland besucht. Der Tees stürzt hier über eine Höhe von 21m. Obwohl der Wasserfall oft als der höchste in England bezeichnet wird, sind der oberirdische Wasserfall Cautley Spout und der unterirdische Wasserfall Gaping Gill höher.
Es gibt einen Parkplatz in der Nähe eines Hotels. Im Pub des Hotels kann man sich die Tickets kaufen. Der Weg zum Wasserfall beträgt etwa 1 km und ist barrierefrei.
Friedhof Necropolis in Glasgow
Nach Glasgow sind wir nicht gereist, da wir nicht die großen Städtereisenden sind, und das ist für die Hunde auch nicht so angenehm. Aber vom Friedhof Necropolis aus kann man über ganz Glasgow hinwegschauen. Dieser Friedhof beherbergt so viele Tote, wie eine mittelgroße Stadt Einwohner hat, und es gibt hier Paläste.
Hier könnt ihr mehr über diesen Friedhof erfahren.





Allt Kinglass Viaduct

Über das Allt Kinglass Viaduct aus dem 18. Jahrhundert ist nur wenig bekannt. Viele glauben, dass das steinerne Bauwerk über dem gleichnamigen Fluss Teil eines Eisenbahnnetzes war, das durch die Highlands führte. Aber eines steht fest: Es steht in einer landschaftlich wunderschönen Kulisse. Leider haben wir hier keinen offiziellen Parkplatz gefunden, und es führt auch keine Straße direkt zur Brücke. Allerdings gibt es einen Wanderweg, der bis zur Brücke führt.
Glenfinnan Viadukt – die „Harry Potter“-Brücke
Harry-Potter-Fans erkennen die Brücke vielleicht. Nicht nur die Brücke selbst ist spektakulär, sondern auch die atemberaubende Kulisse, in der sie steht.



Der Zug passiert die Brücke normalerweise zu folgenden Zeiten:
- Vormittagsfahrt:
- 10:58 Uhr hinwärts
- 15:00 Uhr zurück
- Nachmittagsfahrt:
- 15:20 Uhr hinwärts
- 19:30 Uhr zurück
Die Zeiten sind jedoch ungefähr. Es ist am besten, bereits eine Stunde vorher vor Ort zu sein. Es gibt einen kostenpflichtigen Parkplatz, von dem aus man noch einige Meter zur Brücke wandern muss.
Man kann den Zug aber auch entlang der gesamten Strecke fotografieren und sehen, wie auf meinem dritten Foto.

Die Reise auf die Isle of Skye
Die Isle of Skye ist eine der Inseln, die man einfach besuchen muss. Auch für uns war es der schönste Teil der Reise. Die Fahrt zur Insel ist unkompliziert. Entweder man fährt über die Brücke oder nimmt die Fähre in Mallaig. Die Campingplätze entlang der Strecke sind oft ausgebucht, und auch die Fähre sollte man online im Voraus buchen. Die Fahrt über das Wasser bietet bereits viele schöne Aussichten.

Fairy Pools
Die Feenbecken sind eine Reihe von natürlichen Wasserbecken in verschiedenen Größen, die durch einen kleinen Bach und kleine Wasserfälle miteinander verbunden sind. Sie waren einst sehr beliebt bei den Einheimischen, aber wurden nun für Touristen umgebaut, was dazu führte, dass sie nicht mehr so gerne hierhin kommen.
Als wir dort waren, regnete es in Strömen und der Wasserfluss war stark. Wir wanderten immer höher und suchten nach den Becken, aber konnten sie nicht finden. Es war uns leider nicht bewusst, dass sie gleich am Anfang lagen und wir sie aufgrund des starken Wasserflusses nicht bemerkten. Trotzdem waren wir am Ende erschöpft, bis auf die Unterwäsche durchnässt und genossen einen schönen Ausblick.





Old Man of Storr
Jeder, der nach Schottland reist, sollte unbedingt die Isle of Skye besuchen, und jeder, der auf die Isle of Skye kommt, sollte unbedingt zum Old Man of Storr wandern.

Wir hatten leider kein Glück mit dem Wetter, aber das hat uns nicht davon abgehalten, den Aufstieg zu wagen. Es erfordert eine gewisse körperliche Fitness und Trittsicherheit, da der Weg steinig und mit Treppen versehen ist.
Meine Fotos vermitteln vielleicht nicht die beste Vorstellung von der Schönheit des Ortes. Aber es lohnt sich, einfach mal danach zu googeln!


Sligachan Old Bridge
Die Sligachan Old Bridge gehört zu den ältesten Brücken auf der Isle of Skye und bietet einen schönen Hintergrund. Es lohnt sich, kurz anzuhalten, wenn man ohnehin in der Nähe ist. Allerdings würde ich keinen extra Umweg dafür machen. Für Wanderer dient die Sligachan Bridge oft als Ausgangspunkt für Touren in die geheimnisvollen Black Cuillins, die schwarzen Berge von Skye.

Castle Dunvegan
Dunvegan Castle ist das älteste durchgängig bewohnte Schloss in Schottland. Es bietet die Möglichkeit, das Schloss, den Garten und die Wasserfälle zu besichtigen.

Neist Point Lighthouse
Für mich war es eines der Highlights der Reise, wahrscheinlich auch, weil ich Leuchttürme liebe. Ich weiß nicht genau warum. Dieser hier liegt natürlich auch an einem wunderschönen Ort. Von unten sieht man ihn zunächst gar nicht, aber es lohnt sich, hinaufzusteigen, um ihn zu erblicken. Ich glaube, es war auch eine der wenigen Sehenswürdigkeiten mit kostenlosem Parkplatz.



Portree
Eine kleine Stadt auf der Isle of Skye. Egal in welche Richtung man fährt, irgendwann kommt man hier durch. Das bekannteste Fotomotiv sind die bunten Häuser am Ufer.


Caisteal Maol (Castle Moyle)
Hier befindet sich die Ruine einer Burg. Für viele Liebhaber von verlassenen Orten ist dies ein Muss. Die Atmosphäre hier ist ganz besonders. Doch Achtung, es gibt keinen Parkplatz und die Straße hierher ist sehr eng.


Bealach na ba Road – die Gefährlichste Strasse Schottlands
Platz 6 der gefährlichsten Straßen befindet sich in Schottland, und wir haben sie befahren. Am Anfang des Passes stehen viele Schilder, die darauf hinweisen, dass nur kleine Fahrzeuge hier fahren sollten und dass es nichts für Fahranfänger ist. Diese Straße wird auch als „Devils Elbow“ bezeichnet. Ich muss jedoch sagen, im Vergleich zu Norwegen war diese Straße für mich recht leicht zu bewältigen.





Road 500
Diese Strecke wird jedem ans Herz gelegt zu machen. Allerdings ist sie sehr lang und es gibt unterwegs ziemlich wenig Leben. Ein Einheimischer hat uns den Tipp gegeben, sie gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Wir haben nur den ersten Teil davon gemacht und etwa in der Hälfte haben wir abgebrochen. Aber was wir hier geboten bekommen haben, war sehr schön.




Bow Fiddle Rock
Bow Fiddle Rock ist ein natürlicher Meeresbogen in der Nähe von Portknockie an der Nordostküste Schottlands. Es gibt einen kleinen Parkplatz direkt daneben, allerdings ist dieser in der Höhe begrenzt. Wir sind von Cullen herüber gewandert, und auch hier kann man wunderschöne Landschaftsbilder sehen.

Castle Dunnottar
Von dieser Burg ist nur noch eine Ruine übrig. Doch die Lage auf einem abgelegenen Felsen ist atemberaubend. Besucher haben die Möglichkeit, die Ruine zu erkunden und mehr über ihre Geschichte zu erfahren.





Forth Bridges

Vor Edinburgh gibt es mehrere Brücken an derselben Stelle. Die alte rote Zugbrücke ist jedoch wohl die bekannteste von ihnen.

Edinburgh
Die Hauptstadt von Schottland hinterließ bei uns einen Eindruck von alter Welt, mit vielen gut erhaltenen historischen Gebäuden. Obwohl wir sahen, wie sich die Stadt auf das Festival im August vorbereitete und hoher königlicher Besuch erwartet wurde, behielt sie ihren nostalgischen Charme bei. Viele Straßen waren gesperrt und es gab erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.
Glücklicherweise waren wir bei Freunden untergebracht, was uns die Suche nach teuren Hotels oder Campingplätzen ersparte. Edinburgh kann recht kostspielig sein, daher blieben wir mehrere Tage.
Für Fans von Harry Potter gibt es hier viele bekannte Schauplätze aus den Filmen zu entdecken. Ein Friedhof in der Stadt diente als Inspirationsquelle für die Namen einiger Charaktere aus den Büchern.


















Ruinen
Es gibt Ruinen an jeder Ecke, sei es Burgen, Schlösser oder Kapellen. Wenn das deine Leidenschaft ist, wirst du in diesem Land glücklich werden 🙂 Wir haben einige besucht, werde diese aber nicht einzeln aufzählen, denn eigentlich muss man keine extra anfahren. Man sieht die Ruinen überall.

Beachy Head Lighthouse
Es lohnt sich definitiv, diesen Leuchtturm im Süden von England zu besuchen. Die Kulisse ist einfach atemberaubend und der Anblick des Leuchtturms ist beeindruckend.



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Ihr könnt mich zu jeder Zeit kontaktieren, wenn ihr Fragen habt.


